Streik bei Post: Verdi erhöht Schlagzahl

Die Deutsche Post gerät durch die Ausweitung der Streiks von Zustellern und Beschäftigten in den Briefzentren immer stärker unter Druck. Am Freitag legten weitere Post- und Paketboten ihre Arbeit nieder. Die Gesamtzahl der sich im unbefristeten Streik befindeten Post-Mitarbeiter kletterte nach Verdi-Angaben auf 17 500. Die Post nannte sprach sogar von 17 800 Beschäftigten. Bislang hat die Post nach eigenen Angaben durch verschiedene "Ausgleichsmaßnahmen" - dazu gehört der Einsatz von Mitarbeitern aus der Verwaltung, von Service-Partnern und Beamten - die Streikfolgen abmildern können.

Nach Einschätzung der Post wird jeder fünfte Brief und jedes fünfte Paket den Empfänger nicht pünktlich erreichen. Nicht betroffen von dem Ausstand sind nach wie vor die bundesweit 33 Paketzentren. Diese könnten in den nächsten Tagen in den Fokus von Streikmaßnahmen geraten.
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