Streit um Bezahlung: Streik beim Textil-Discounter Kik

Streit um Bezahlung: Streik beim Textil-Discounter Kik (dpa) Im Tarif-Streit mit dem Textil-Discounter Kik hat die Gewerkschaft Verdi den Druck erhöht und die Beschäftigten des Zentrallagers in Bönen (Nordrhein-Westfalen) zum Ausstand aufgerufen. Die Aktion begann am frühen Montagmorgen und sollte bis mindestens heute fortgesetzt werden. In dem Zentrallager beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 470 Mitarbeiter. Vom Zentrallager in Bönen werden alle Kik-Filialen in Deutschland beliefert. N
Im Tarif-Streit mit dem Textil-Discounter Kik hat die Gewerkschaft Verdi den Druck erhöht und die Beschäftigten des Zentrallagers in Bönen (Nordrhein-Westfalen) zum Ausstand aufgerufen. Die Aktion begann am frühen Montagmorgen und sollte bis mindestens heute fortgesetzt werden. In dem Zentrallager beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 470 Mitarbeiter. Vom Zentrallager in Bönen werden alle Kik-Filialen in Deutschland beliefert. Nach Angaben der Gewerkschaft bekommt ein Lagerarbeiter nach dem NRW-Einzelhandelstarifvertrag 2106 Euro Monatslohn. Bei Kik erhalte er jedoch nur 1650 Euro brutto. In einer Stellungnahme wies der Textil-Discounter darauf hin, dass sich das Unternehmen bei der Vergütung der Mitarbeiter an der im Logistikbereich "branchenüblichen Bezahlung" orientiere. Zudem biete das Unternehmen weitere "attraktive Zusatzleistungen" wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Leistungsprämien. Kik gehört zum Handelskonzern Tengelmann. Bild: dpa
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