Studie: China kauft im vergangenen Jahr 36 Mittelständler
Deutschland im Fokus

Stuttgart. Das Interesse chinesischer Investoren an deutschen Mittelständlern ist laut einer Studie weiter hoch. 2015 kauften Chinesen 36 deutsche Firmen - so viele wie 2014, teilte das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young (EY) mit.

In keinem anderen EU-Staat waren die Chinesen so aktiv wie in Deutschland, hieß es am Montag. Übernommen wurde etwa die Hamburger Privatbank Hauck & Aufhäuser für 200 Millionen Euro oder der Münchner Maschinenbauer Krauss-Maffei für 925 Millionen Euro. Das Interesse der Asiaten an deutschen "Hidden Champions" (versteckten Weltmarktführern) bleibe auch künftig hoch, sagte EY-Expertin Yi Sun. Die Bereitschaft, ausländische Investoren mit ins Boot zu holen, sei jedoch gering. Im Investoren-Ranking in Deutschland kletterte China um einen Rang auf Platz fünf. Spitzenreiter sind die USA (159 Akquisen) und Großbritannien (77). 652 deutsche Firmen gingen 2015 in ausländische Hand über.
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