Tafelsilber Dea

Die RWE-Öl- und -Gasfördertochter Dea mit Hauptsitz in Hamburg gilt als besonders wertvolles Tafelsilber des Essener Energiekonzerns - extrem ertragsstark, aber zugleich auch besonders investitionsintensiv. Genau deshalb trennen sich die Manager bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger jetzt von dem Unternehmen mit rund 1400 Mitarbeiter - manche höchstwahrscheinlich nur schweren Herzens. RWE hatte Dea 1988 von der deutschen Texaco übernommen. Die Firma war 1899 als Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft gegründet worden. Viele Autofahrer erinnern sich noch an die Dea-Tankstellen in Deutschland, die an Shell weiterverkauft wurden.

Dea fördert in Europa und Nordafrika Öl und Gas. Innerhalb Deutschlands sucht und fördert der Konzern Erdgas in Niedersachsen, entwickelt ein Ölfeld im Wattenmeer und betreibt in Bayern unterirdische Speicher für insgesamt etwa 7,5 Prozent der deutschen Gasreserven. (dpa)
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