Tarifkonflikt
Schlichtung bei der Lufthansa

Frankfurt. Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern läuft der nächste Schlichtungsversuch. Unter Leitung des SPD-Politikers Matthias Platzeck kamen am Dienstag Vertreter des Unternehmens und der Gewerkschaft Ufo zu mehrtägigen Gesprächen zusammen. Das bestätigten beide Seiten. Der Ort der Zusammenkunft wurde ebenso geheim gehalten wie Einzelheiten der Tagesordnung. Nach dpa-Informationen wird es zunächst um die Erarbeitung der Schlichtungsvereinbarung gehen. Hier wird unter anderem eine Friedenspflicht festgehalten.

Die Betriebs- und Frührenten für rund 19 000 Lufthansa-Flugbegleiter sind von dem Verfahren ausgenommen, weil in dieser Frage bereit im Sommer 2015 eine Schlichtung gescheitert war. Eine Einigung in diesem Punkt soll daher in parallelen Verhandlungen erreicht werden. Eckpunkte müssten bereits zum Auftakt der Schlichtung feststehen, hatte die Gewerkschaft im Vorfeld deutlich gemacht. In der Schlichtung soll es dann vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation gehen.
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