"TechBase" eingeweiht
Neue Heimat für die Gründerszene

Bei windigem Wetter durchschnitten sie das Eröffnungsband vor der "TechBase": (von links) Bauprojektleiter Bernhard Lutter, Wissenschaftsreferent Dieter Daminger, R-Tech-Geschäftsführer Alexander Rupprecht, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, OB Joachim Wolbergs und zweiter R-Tech-Geschäftsführer Manfred Koller. Bild: gib

In Regensburg entstand "TechBase". Das neue Gebäude in direkter Nähe zu Universität und OTH bietet Platz für Gründer und technologisch orientierte Firmen.

Regensburg. Es war ein bewegter Auftakt für die neue "TechBase" in Regensburg: Beim Pressefoto blies der Wind Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Haare ins Gesicht, dramatische Musik begleitete den Film zur Entstehung des Innovationszentrums. Hier sollen Gründer und technologisch orientierte Firmen künftig eine Heimat finden.

Direkt gegenüber der Universität und der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg ist in den vergangenen zwei Jahren auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne die "TechBase" entstanden. Kompetenzen und Potenziale aus Wissenschaft und Wirtschaft sollen hier an einem Ort gebündelt werden. Idealerweise entstünden hier die Firmen der Zukunft, sagte Aigner am Donnerstag bei der offiziellen Eröffnung. Sie betonte, in einer digitalen Welt würden kleine, innovative Unternehmen immer wichtiger. Im Wechselspiel könnten die großen, etablierten Firmen und die Gründer mit den frischen Ideen voneinander profitieren.

Die Stadt hat sich den Bau des Innovationszentrums einiges kosten lassen: 28,5 Millionen Euro steckte sie in das Projekt, 3,5 Millionen Euro kamen vom Freistaat Bayern. "Das ist bestens investiertes Geld", war sich Aigner sicher. Die "TechBase" ist der Nachfolger des IT-Speichers im Regensburger Osten. Neu ist, dass der Fokus nicht mehr allein auf der Informationstechnologie liegen soll, sondern auch auf weiteren Technologiebranchen wie Maschinenbau, Sensorik, Energietechnik oder Optik. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) erklärte mit Verweis auf den Biopark und das IT-Gründerzentrum, dass die Stadt Regensburg auf Wachstumstechnologien setze - "auch auf die Gefahr hin, dass es mal danebengeht".

Nach dreijähriger Planungs- und Bauphase zogen im Januar die ersten Mieter in die "TechBase" ein. 80 Prozent der für insgesamt 600 Arbeitsplätze ausgelegten Flächen sind bereits vergeben, erklärte Alexander Rupprecht, Geschäftsführer des städtischen Tochterunternehmens R-Tech GmbH, die das Innovationszentrum betreibt. Um den Mietern ein möglichst hohes Maß an Flexibilität zu bieten, können Wände verschoben und Räume verkleinert oder vergrößert werden. Seminarräume können auch von externen Firmen angemietet werden. Werkstatt- und Laborflächen runden das Angebot ab. Platz ist genug: Die Nutzfläche liegt bei knapp 13 000 Quadratmetern.
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