Telekom: In den USA brummt das Geschäft

Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet. Besonders das US-Geschäft macht dem Konzern derzeit Freude. Archivbild: dpa

Die milliardenschweren Investitionen in den Netzausbau zahlen sich für die Telekom immer stärker aus. Neben hohen Zuwächsen in den USA laufen auch im Inland die Geschäfte besser.

Angetrieben durch einen anhaltenden Wachstumskurs in den USA, den schwachen Euro und ein besseres Geschäft im Inland verdiente der deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen am Donnerstag sprach Vorstandschef Tim Höttges von einer "hervorragenden" Entwicklung.

Ein wesentlicher Stützpfeiler des Bonner Riesen bleibt die US-Mobilfunktochter. Allein im dritten Quartal kamen hier 2,3 Millionen neue Kunden hinzu, wodurch sich der Bestand auf inzwischen 61,2 Millionen erhöhte. In den ersten drei Quartalen schoss der Umsatz der US-Tochter um fast 35 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro nach oben und kommt auf einen Anteil von 41 Prozent am gesamten Konzernumsatz in Höhe von 51,4 Milliarden Euro für die ersten neun Monate des Jahres. In diesem Zeitraum erhöhte sich zugleich das um Sondereinflüsse (unter anderem Personalumbau) bereinigte Nettoergebnis der Telekom um 30 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss legte um knapp 60 Prozent auf 809 Millionen Euro zu.
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