Trendwende oder kurzfristiger Ausschlag nach oben?
Rohölpreis steigt wieder über 40 Dollar

Hamburg. Nach ihren Tiefständen im Januar ziehen die Ölpreise wieder deutlich an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostet seit Beginn der Woche mehr als 40 Dollar und hat damit den Stand aus dem Dezember wieder erreicht. Am Dienstag gab der Ölpreis leicht nach, hielt sich aber über der Marke von 40 Dollar. Seit dem Jahrestief im Januar hat sich europäisches Rohöl damit um 40 Prozent verteuert.

Umstritten war unter Experten, ob sich eine dauerhafte Wende zu höheren Ölpreisen andeutet oder ob es sich nur um eine kurzzeitige Preisbewegung vor einem erneuten Rückschlag handelt. "Das ganze Preistreiben steht natürlich auf sehr wackeligen Beinen", heißt es im Marktkommentar der Öltechnik-Seite Tecson. "Das Bild kann jederzeit wieder kippen, obgleich die preislichen Tiefststände wahrscheinlich mit den Januarpreisen gesetzt worden sind." Mit den Rohölpreisen sind auch Produkte wie Heizöl, Benzin oder Diesel teurer geworden. Sie sind aber immer noch günstiger als vor einem Jahr.
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