Trotz Terror und Krisen: Deutsche zieht es in die Ferne

Trotz Terror und Krisen: Deutsche zieht es in die Ferne (dpa) Der deutsche Reisemarkt ist trotz der weltweiten Terrorgefahr und der Griechenland-Krise weiter gewachsen. Die Reiseveranstalter machten im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 31. Oktober) nach ersten Berechnungen drei bis vier Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Donnerstag auf seiner Jahrestagung in Lissabon mit. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um rund eine Milliarde Euro auf mehr als 27 Milliarde
Der deutsche Reisemarkt ist trotz der weltweiten Terrorgefahr und der Griechenland-Krise weiter gewachsen. Die Reiseveranstalter machten im abgelaufenen Geschäftsjahr (Stichtag: 31. Oktober) nach ersten Berechnungen drei bis vier Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Donnerstag auf seiner Jahrestagung in Lissabon mit. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um rund eine Milliarde Euro auf mehr als 27 Milliarden Euro. Die Zahl der Gäste stieg um ein Prozent. Wachstumstreiber waren dem DRV zufolge vor allem Kreuzfahrten und Fernreisen. Der Anteil der Hochsee- und Flusskreuzfahrten am gesamten Veranstaltermarkt liegt bei rund 13 Prozent. Innerhalb der Touristik entwickelte sich der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Der Verband glaubt nicht, dass die Urlaubslust der Deutschen wegen der Terroranschläge und der weltweiten Anschlagsgefahr nun zurückgehen wird. DRV-Präsident Norbert Fiebig betonte, mittlerweile bestehe überall auf der Welt das Risiko von Terroranschlägen. "Wir werden einstweilen leider mit dieser Bedrohung leben müssen." Die Reiseströme würden sich in diesen Zeiten lediglich verlagern. Archivbild: dpa
Weitere Beiträge zu den Themen: Lissabon (121)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.