Trotz Zusatzkosten für A400M Airbus mit höherem Quartalsgewinn
Absturz trübt glänzende Bilanz

Der Militärtransporter A400M ist derzeit das Sorgenkind des Luft- und Rüstungskonzerns Airbus. Bild: dpa
Der Absturz eines Militärtransporters A400M im Mai kommt den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus teuer zu stehen. Im zweiten Quartal drückten Zusatzkosten von 290 Millionen Euro für das Projekt den operativen Gewinn nach unten, wie das Unternehmen am Freitag in Toulouse mitteilte. Das Kerngeschäft mit Passagier- und Frachtjets warf hingegen mehr ab als ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal trieb der starke US-Dollar den Umsatz des Konzerns auf 16,8 Milliarden Euro, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verhalfen günstige Währungseffekte in der Bilanz der Airbus Group zu einem Gewinnzuwachs um fünf Prozent auf 732 Millionen Euro.

Airbus verkauft einen weiteren Randbereich seines Sicherheitsgeschäfts. Eine Beteiligungsgesellschaft aus München werde den Elektroniksystem- und Logistikanbieter ESG in Fürstenfeldbruck übernehmen, teilte ESG selbst am Freitag mit. Das Unternehmen (1600 Mitarbeiter) entwickelt und betreibt teils sicherheitsrelevante Elektronik und Computersysteme. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
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