Übernahme der Deutsche Wohnen noch nicht in Sicht
Beißt Vonovia bald auf Granit?

Berlin/Bochum. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen lehnt das Übernahmeangebot des Konkurrenten Vonovia auch nach einer Fristverlängerung um 14 Tage ab. Das Angebot sei und bleibe wertzerstörend für die Aktionäre, erklärte die Deutsche Wohnen am Dienstag.

Die Fristverlängerung verbunden mit einer Senkung der Annahmeschwelle zeige nur die Schwäche des Vonovia-Angebots. Vonovia hatte die Annahmefrist für die Deutsche-Wohnen-Aktionäre um zwei Wochen bis zum 9. Februar verlängert. Laut Deutsche Wohnen waren am Dienstag nur knapp 22,5 Prozent der Aktien Vonovia zuzurechnen. Notwendig für den Vollzug der Übernahme sei eine Mehrheit von mindestens 50 Prozent plus eine Aktie, hieß es bei Vonovia.

Ursprünglich hatte die Schwelle laut Deutsche Wohnen bei 57 Prozent gelegen. Branchenprimus Vonovia verweist auf mögliche Einsparungen in Millionenhöhe durch die Übernahme. Der Deutsche Mieterbund lehnt das Angebot an die Aktionäre dagegen ebenso ab wie der Übernahmekandidat selbst.
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