Übersicht über Diensteanbieter und ihren Umgang mit Todesfällen

Facebook: Hinterbliebene erhalten keinen Zugriff auf das Profil des Verstorbenen. Ist der Nachweis des Todesfalles erbracht (Sterbeurkunde), kann das Profil in einen "Gedenkstatus" versetzt werden. Angehörige können die Löschung des Accounts beantragen.

Xing: Angehörige können den Tod des Profil-Inhabers melden. Dieses wird dann inaktiv geschaltet. Xing prüft anschließend eine Löschung.

Twitter: Familienmitglieder des Verstorbenen können unter Nachweis des Todes (Sterbeurkunde) und der Berechtigung (Ausweis und notariell beglaubigtes Dokument) den Tod des Profil-Inhabers melden. Der Account wird erst inaktiv geschaltet und dann nach 30 Tagen gelöscht.

Flickr: Hier gibt es keinen Zugriff auf das Profil des Verstorbenen. Zur Löschung des Accounts ist eine Sterbeurkunde nötig.

Google: Über einen Inaktivitätsmanager können Profil-Inhaber festlegen, wer auf welche Daten Zugriff haben soll und wann das Konto nach dem letzten Login gelöscht werden soll.

Yahoo, gmx, web.de: Der Anbieter gewährt keinen Zugriff auf das Postfach. Zur Löschung des Accounts ist eine Sterbeurkunde vorzuweisen.

Quelle: machs-gut.de; Stand: November 2014
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