Umfrage: geringerer Preisnachlass im SSV
Keine Rekordrabatte

Schon seit Wochen wirbt der Einzelhandel unter anderem mit Prozent-Zeichen für preisreduzierte Ware. Bild: Götz
Die Rabatte im Sommerschlussverkauf (SSV) dürften nach einer Marktstudie niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Nach der am Donnerstag veröffentlichen Umfrage der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) rechnen die Einzelhändler mit Nachlässen von durchschnittlich 23 Prozent. 2013 hatten sie nach dem nasskalten Sommeranfang noch Rabatte von durchschnittlich 27 Prozent erwartet.

"Die Kunden werden erfolgreich auf Schnäppchenjagd gehen können, aber die Rekordrabatte vom letzten Jahr werden wohl nicht mehr erreicht", sagte EY-Partner Thomas Harms. Die Händler hätten keinen Anlass, es mit der Höhe der Rabatte zu übertreiben. Denn zwei Drittel von ihnen seien mit ihrer Geschäftslage bereits zufrieden. Und auch die Zukunftserwartungen seien überwiegend positiv. Außerdem seien die Lager nicht übermäßig voll.

Vor allem bei Schuhen, Bekleidung und Sportartikeln können Sparfüchse Harms zufolge dennoch auf ihre Kosten kommen. In diesen Segmenten rechneten die Händler im Schnitt mit Rabatten zwischen 25 und 27 Prozent. Bei Unterhaltungselektronik würden dagegen nur Preisnachlässe von durchschnittlich 17 Prozent erwartet, bei Haushaltswaren seien es sogar nur 15 Prozent. Der freiwillige Sommerschlussverkauf startet am Montag. Preisreduzierungen gibt es allerdings schon seit vielen Wochen.
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