Unsicherheit bei Kunden wächst - Lufthansa und Flugbegleiter verhandeln weiter
Piloten beraten nächsten Streik

Hoffen und Bangen bei der Lufthansa und ihren Kunden: Auf der einen Seite ist es der Fluggesellschaft gelungen, mit den fast schon streikbereiten Flugbegleitern wieder in Verhandlungen zu kommen. Andererseits berät die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) seit Montag über die nächste Streikrunde. Das Unternehmen betont hingegen erneut die Notwendigkeit schneller Reformen, um sich mit niedrigeren Kosten am Markt zu behaupten.

Bei der VC muss sich die neu gewählte Tarifkommission in einer mehrtägigen Klausurtagung zunächst personell aufstellen.

Wieder Hardliner

Der langjährige Kommissionsleiter Thomas von Sturm gehört dem Gremium nicht mehr an, so dass sich auch Fragen nach der künftigen Verhandlungsstrategie stellen. Laut "Süddeutscher Zeitung" kandidieren mit Benjamin Sindram und Jörg Handwerg erneut zwei mutmaßliche "Hardliner" für den Posten. Die VC hatte in der Vergangenheit tarifliche Themen wie die Betriebs- und Übergangsrenten mit der künftigen Konzernstrategie verknüpft.

Ebenfalls am Montag begannen Gespräche mit der Kabinengewerkschaft Ufo nach einem verbesserten Angebot zu Rentenfragen. Laut Ufo sind Termine bis zum 6. August vereinbart, so dass bis dahin nicht mit Flugbegleiter-Streiks zu rechnen ist.
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