US-Behörde für Einschränkungen bei Drohnen-Flügen
Amazon ausgebremst

Amazon will Sendungen auch mit Drohnen zustellen. Archivbild: dpa
Die amerikanische Luftfahrt-Aufsichtsbehörde FAA hat ihre geplanten Regeln für den geschäftlichen Einsatz von Drohnen veröffentlicht - und erntete prompt Kritik von Amazon. Der Online-Händler werde mit den vorgesehen Beschränkungen sein Projekt zur Drohnen-Zustellung von Waren nicht fortführen können, erklärte Amazon-Manager Paul Misener.

Der Vorschlag der FAA sieht unter anderem vor, dass die Drohnen immer von einer Person mit Luftfahrt-Wissen gesteuert werden müssen, die zudem stets Sichtkontakt zu den Fluggeräten haben soll. Außerdem dürften Drohnen nicht über Menschen fliegen, die nicht direkt in deren Betrieb eingebunden sind.

Amazon hatte bereits Ende 2013 das Projekt vorgestellt, kleine Artikel schnell mit Drohnen zustellen zu lassen. Der für Kontakte zur Politik zuständige Amazon-Manager Misener stellte jetzt eine Abwanderung in andere Länder in Aussicht. Der Konzern würde seine Vision dort umsetzen, wo die Idee auch regulatorische Unterstützung bekomme, erklärte er.
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