Verdi-Attacke auf Amazon

Die Gewerkschaft Verdi kontert die Jubiläumsfeiern beim weltgrößten Online-Händler Amazon mit Aktionen für Tarifabsicherung in Deutschland. "Die Beschäftigten haben nichts zu feiern", sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Mittwoch in Berlin bei einem Treffen der Streikleiter aus den neun deutschen Amazon-Logistikzentren. Seit zwei Jahren kämpfen sie vergeblich um Tarifverträge für sichere Einkommen und geregelte Arbeitszeiten. Der Druck der Belegschaft auf die Unternehmensführung auch mit Streiks habe die Arbeitsbedingungen dennoch verbessert, ergänzte Nutzenberger. Anlass für den Protest ist der 20. Jahrestag des ersten Buchverkaufs von Amazon am Donnerstag. Unter anderem gibt es dazu die Rabattaktion "Prime Day" für Kunden von Amazons kostenpflichtigem Abo-Dienst Prime.
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