Versicherungsexperte Felix Hufeld neuer Bafin-Chef
"Mal zupfen, mal streichen"

Felix Hufeld. Archivbild: dpa
Ab März führt Felix Hufeld die Finanzaufsicht mit Hauptsitz in Bonn. Der 53-Jährige folgt Elke König, die die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Ende Februar verlässt, um die Leitung der neuen europäischen Behörde zur Abwicklung maroder Banken in Brüssel zu übernehmen. Dass er eine klare Vorstellung davon hat, was Kontrolle von Banken, Versicherungen und Wertpapierhandel bedeutet, hat der neue Bafin-Präsident in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht.

"Aufsicht muss auch beißen können - allein die noch so gute Analyse tut es nicht", ließ der Jurist Deutschlands Versicherer wissen. Seine berufliche Laufbahn begann Hufeld 1992 als Unternehmensberater bei Boston Consulting. Er stieg bei der Dresdner Bank zum Leiter der Konzernentwicklung auf (1999-2001) und leitete anschließend knapp zehn Jahre das Deutschland-Geschäft des Versicherungsmaklers Marsh. Als er 2010 dort aufhörte, konzentrierte sich Hufeld zunächst auf Beteiligungen und Aufsichtsratsmandate.

Anfang Januar 2013 übernahm er dann die Versicherungsaufsicht bei der Bafin. Gute Aufsicht bestehe darin, "dass man mal zupfen und mal streichen kann", sagte der Cello-Spieler einmal.
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