Volkswagen ruft mehr als halbe Million Autos zurück
Problem mit Achse

Volkswagen und sein chinesischer Partner FAW rufen in China mehr als eine halbe Million Autos zurück. Wegen Problemen mit den Hinterachsen würden 563 605 Fahrzeuge des Modells Sagitar in die Werkstätten beordert, teilte die chinesische Qualitätsbehörde mit. Zusätzlich ruft VW der Mitteilung zufolge ebenfalls wegen Achsproblemen 17 485 importierte Beetles zurück. In den USA sind mehr als 400 000 Fahrzeuge Jettas und Beetles von dem Rückruf betroffen.

In Deutschland sollten 15 500 Autos zurückgerufen werden, sagte Volkswagen-Sprecher Pietro Zollino. Das Problem am sogenannten Koppellenker - eines der Bauteile, die die Achse führen - trete auf bei Vorschäden etwa bei einem Heckaufprall. Wegen der Sorgen der Behörden würden die Fahrzeuge mit dem entsprechenden Bauteil zurückgerufen. Im Falle eines Schadens verbauten die Werkstätten identische, aber unbeschädigte Teile. Zu den in Deutschland vom Rückruf betroffenen Autos zählten der VW Beetle mit den kleineren Motorisierungen und der Jetta, sagte Zollino.

Probleme bei Chrysler

Chrysler hat weltweit etwa 437 000 Geländewagen wegen elektrischer Probleme in die Werkstätten beordert. Untersuchungen hätten Anzeichen für Überhitzungen bei einem Kabelstrang ergeben, teilte der Autobauer mit. Betroffen sind Wrangler Jeeps der Modelljahre 2011 bis 2013. Der US-Behörde für Verkehrssicherheit NHTSA zufolge, rief Chrysler zudem 291 703 Dodge Charger und Jeep Grand Cherokee wegen fehlerhafter Zündschlösser zurück.
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