Vor allem Export von Küchen bringt Umsatzplus
Möbelindustrie legt 2015 deutlich zu

In den USA, aber auch bei den europäischen Nachbarn, waren im vergangenen Jahr Küchen aus Deutschland gefragt. So profitierte die Möbelindustrie im vergangenen Jahr vor allem vom Export. Bild: dpa

Bad Honnef. Vor allem der Export von deutschen Küchen hat der deutschen Möbelindustrie im vergangenen Jahr ein deutliches Umsatzplus gebracht. Während das Auslandsgeschäft um 10,5 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro zulegte, stiegen die Umsätze im Inland um 4,3 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Das teilte der Verband der Deutschen Möbelindustrie am Montag mit. Insgesamt konnten die 499 überwiegend mittelständischen Hersteller 2015 ihre Umsätze um 6,2 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro steigern.

"Das Umsatzplus und der große Erfolg im Exportgeschäft belegen nachhaltig die starke Stellung deutscher Produzenten am Markt", berichtete der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dirk-Uwe Klaas. Allerdings seien auch die Herausforderungen nach wie vor groß. Dazu gehörten der hohe Importdruck, der Preisdruck und die schwierigen Handelsstrukturen in Deutschland. Wichtigster regionaler Schwerpunkt der deutschen Möbelindustrie ist Ostwestfalen. Mit 83 747 Beschäftigten ging die Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent zurück.
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