Vorwürfe gegen Vorsitzenden des ZF-Betriebsrats

Gegen den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden des Automobilzulieferers ZF hat die Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es bestehe der Verdacht des Betrugs, sagte eine Behördensprecherin am Mittwoch. Achim Dietrich-Stephan soll demnach Rechnungen als sachlich richtig abgezeichnet und seinem Arbeitgeber zur Überweisung vorgelegt haben, die nichts mit der Arbeit des Betriebsrats zu tun hatten. Stattdessen sollen sie nur seiner Gewerkschaft IG Metall genutzt haben. Dietrich-Stephan wies die Vorwürfe als haltlos zurück. "Ich habe in meiner Funktion als Betriebsratsvorsitzender lediglich gemäß meiner gesetzlichen Pflichten die Beschlüsse des Gremiums ausgeführt", sagte er. Ein Sprecher von ZF sagte, das Unternehmen habe eine interne Untersuchung veranlasst. Der Konzern mit Niederlassungen unter anderem in Auerbach, Bayreuth und Regensburg könnte laut Medien unrechtmäßig rund 140 000 Euro gezahlt haben.
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