Weiden: Betreuerin legt Teilgeständnis ab - Untreue in 103 Fällen
Geld für sich selbst verwendet

Symbolbild: dpa

Weiden. Die wegen der Untreue in 103 Fällen angeklagte Berufsbetreuerin hat am Montag eine Erklärung abgegeben.

Einen Teil der Taten räumt sie ein: Ja, sie habe Geld für sich selbst verwendet. Summa summarum 80.000 Euro. Weitere 50.000 Euro seien ihr von einer Betreuten, einer alkoholkranken Witwe, "geschenkt" worden. Die Frau habe sie regelrecht "bedrängt", das Geld anzunehmen. Die restlichen fehlenden 100.000 Euro habe sie in bar an ihre Schützlinge zum Lebensunterhalt ausgehändigt: "ohne Quittungen". Auch am Montag bestritten zwei Betreute - einer kam mit dem Rollator, der andere im Rollstuhl - diese Zahlungen jemals von ihr bekommen zu haben. Das Gericht befragte außerdem einen Pferdehofbesitzer aus dem Landkreis Neustadt/WN, der bestätigte, dass die Angeklagte im Tatzeitraum bei ihm einen Stall für ihre fünf Pferde angemietet hatte. Der Prozess vor dem Schöffengericht wird am 6. Juli fortgesetzt.
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