Welpen im Park oft überfordert
Tierische Tipps

Der Park ist für Welpen kein geeigneter Ort, um andere Hunde kennenzulernen. Denn die vielen unbekannten Tiere können sowohl den kleinen Vierbeiner als auch den Besitzer überfordern. Besser ist ein spezieller Welpenkurs. Dort lernen junge Hunde, mit anderen zu spielen und umzugehen. Welpen spielen außerdem völlig anders miteinander als mit erwachsenen Hunden, heißt es in der Zeitschrift "Dogs" (Ausgabe November/Dezember).

Tut ein Welpe einem anderen weh, zwickt der empört zurück oder fiept, während ein erwachsener Hund normalerweise genervt aufsteht und das Weite sucht. Beißhemmung lernen junge Tiere auf diese Weise aber nicht. Erst wenn ein Welpe von einem gleichaltrigen Tier ins Ohr gebissen wird, merkt er, wie unangenehm das ist. (dpa)

Katzen wedeln mit Schwanz: Attacke

Bei Katzen kann die Stimmung schnell umschlagen. So wird aus einem Schnurren auf einmal ein Fauchen. Sind Halter aufmerksam genug, erkennen sie die Laune ihres Vierbeiners an einigen äußeren Merkmalen. Beispielsweise hängt der Schwanz bei einer ausgeglichenen Katze entspannt runter, erläutert die Fachbuchautorin Brigitte Eilert-Overbeck. Heftiges Schwanzwedeln ist dagegen meist ein Zeichen für ärgerliche Erregung, die schnell in einen Angriff münden kann. Der stark aufgeplusterte Schwanz zeigt, dass die Katze zwischen Angst und Angriffslust hin- und her gerissen ist.

Die Ohren sind bei einer ausgeglichenen Katze steif. Drehen sich die Ohrmuscheln zur Seite, deutet das auf eine beginnende Verärgerung hin. Mit nach hinten abgeknickten Ohren zeigt die Katze, dass sie Angst hat. (dpa)

Echsen im Winter nicht füttern

Echsen wie Bartagamen und Leopardgeckos müssen Winterruhe halten. Da die Tiere normalerweise in Steppen oder Steinwüsten leben, brauchen sie relativ warme Temperaturen zum Überwintern. Zwischen 15 bis 20 Grad sind ideal. Zusätzliche Wärmelampen im Terrarium schalten Halter besser aus. Außerdem sollten sie die Beleuchtungsdauer langsam innerhalb von vier Wochen von 14 auf sechs bis acht Stunden reduzieren. Darauf weist die Bundestierärztekammer hin. Sobald Licht und Temperatur reduziert werden, dürfen die Tiere nicht mehr gefüttert werden. Aufgrund ihres reduzierten Stoffwechsels können die Echsen das Futter nicht mehr verdauen. Frisches Wasser brauchen sie aber während der Winterruhe. Normalerweise vergraben sich die Echsen während der Ruhephase im Sand. (dpa)
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