Weniger Bürokratie für kleine Firmen

Kleinere und mittelgroße Unternehmen sollen künftig weniger Arbeit mit der Erstellung ihrer Bilanzen haben. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, mit dem die Schwellenwerte für Unternehmen, die aufwendigere Bilanzen abliefern müssen, angehoben werden. Mit dem Gesetzentwurf setzt die Bundesregierung EU-Recht um.

Für kleinere und mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten demnach künftig folgende Schwellenwerte: Bilanzsumme sechs Millionen Euro, Umsatzerlöse zwölf Millionen Euro. Hat ein Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter, dann reicht es sogar aus, wenn nur einer der beiden Werte unterschritten wird. Die Schwellenwerte für die Abgrenzung mittelgroßer und großer Kapitalgesellschaften sowie für die Konzernrechnungslegung steigen auf 20 Millionen Euro (Bilanzsumme) und 40 Millionen Euro (Umsatzerlöse).
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