Wetter kurbelt den Verkauf von Gartengeräten an
Petrus hilft

Henning von Boxberg, Chef von Bosch Power Tools, mit einem Rasenmäher Bild: dpa

Stuttgart. Das Wetter hat in diesem Jahr die Geschäfte der Gartengeräte-Hersteller Bosch und Gardena angekurbelt. Durch den Wechsel von Regen und Sonne seien vielerorts die Pflanzen gut gewachsen. Das habe die Nachfrage nach Rasenmähern oder elektrischen Heckenscheren erhöht, sagte der Bosch-Spartenchef für Elektrowerkzeuge (Power Tools), Henning von Boxberg, in Stuttgart. "Petrus war uns sehr gewogen." Halbjahreszahlen nannte er nicht. Bosch verzeichnet seit Jahren steigende Umsätze mit seinen Gartengeräten, 2015 war es Firmenangaben zufolge ein Plus von sechs Prozent auf 294 Millionen Euro, zum Gewinn sagt die Firma nichts.

Die Gesellschaft für Konsumforschung bestätigte den positiven Einfluss des diesjährigen Wetters auf das Geschäft mit Gartengeräten. "Gewisse Segmente sind sehr stark gewachsen, etwa der Verkauf von Rasenmähern und Heckenscheren zog an", so ein Sprecher. Konkurrenten von Bosch sind unter anderem Wolf Garten aus Saarbrücken und das Ulmer Unternehmen Gardena. Letzteres, Tochter des schwedischen Konzerns Husqvarna, legte im ersten Halbjahr 2016 beim Umsatz um 15 Prozent auf 372,5 Millionen Euro zu. Im Gesamtjahr 2015 setzte Gardena 509 Millionen Euro um. Die besten Geschäfte werden in der Branche traditionell in der ersten Jahreshälfte gemacht.
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