Wie geht es nach dem Stresstest weiter?

Europas Aufseher haben die Banken durchleuchtet wie nie zuvor. Wie geht es nun weiter?

Institute, bei denen sich Kapitallöcher aufgetan haben, müssen bis zum 10. November 2014 Pläne vorlegen, wie sie diese stopfen wollen.

Probleme, die beim Bilanz-Check im ersten Teil der Überprüfung festgestellt wurden, müssen die Banken innerhalb von sechs Monaten nach Bekanntgabe der Ergebnisse lösen.

Kapitallöcher im Krisenszenario des Tests - Banken mussten beweisen, dass sie auch bei widrigen Umständen genug Kapital haben - müssen innerhalb von neun Monaten gestopft sein. Die betroffenen Banken müssen sich also frisches Geld besorgen.

Gelingt es den Instituten auf dem Kapitalmarkt nicht, oder können sie die Lücken nicht anderweitig schließen, sollen noch einmal die Nationalstaaten einspringen. In vielen Ländern gibt es dafür bereits entsprechende Notfallprogramme. Umstritten ist, ob in letzter Konsequenz auch Gelder aus dem europäischen Schutzschirm ESM genutzt werden können.

Sparer müssen sich zunächst jedenfalls keine Sorgen machen. Die Politik wird ihre Einlagen schützen, um eine mögliche Panik zu vermeiden. Deshalb haben die Banken auch Zeit für das Stopfen der Löcher. (dpa)
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