Wieder Streiks bei Amazon

Ein Mitarbeiter des Amazon-Logistikzentrums in Koblenz bereitet Waren für den Paketversand vor. Viele seiner Kollegen streikten am Montag - laut Amazon hatten die Streiks keinen Einfluss auf den Betrieb. Bild: dpa
Mit Streiks an verschiedenen Standorten will die Gewerkschaft Verdi den Druck im Dauerkonflikt um einen Tarifvertrag auf Amazon erhöhen. Der Versandhandelsriese zeigt sich weiter unbeeindruckt. Trotz einer erneuten Welle von bundesweiten Protesten und Ausständen versicherte Amazon, die Streiks hätten "keinerlei Auswirkungen" auf pünktliche Lieferungen. Verdi rief an sieben Standorten zum Streik auf: Leipzig, Koblenz, Bad Hersfeld, Graben, Rheinberg und Werne sowie Elmshorn. Verdi fordert von dem Unternehmen die Anerkennung des Tarifvertrags für den Einzel- und Versandhandel. Amazon lehnt Verhandlungen darüber jedoch ab. Deswegen kommt es seit dem Frühsommer 2013 immer wieder zu Streiks.
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