Wiedersehen vor Gericht

Vor dem Landgericht München beginnt heute der Strafprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sowie gegen vier ehemalige Topmanager des Frankfurter Geldhauses. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, vor vier Jahren in einem Prozess um milliardenschwere Schadenersatzforderungen für die Pleite des Medienkonzerns Kirch nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Dadurch wollten sie aus Sicht der Ankläger erreichen, dass die Deutsche Bank nicht an Kirch zahlen muss. Die Staatsanwaltschaft sieht darin versuchten Prozessbetrug in einem besonders schweren Fall.

Fitschen und die anderen Angeklagten hatten die Vorwürfe zurückgewiesen. Vor Gericht will Fitschen seine Unschuld beweisen. "Ich habe die Zuversicht, dass sich das, was ich immer gesagt habe, vor Gericht validieren lässt. Nämlich, dass ich nicht verstehen kann, warum diese Anklage gegen mich erhoben wurde", sagte er wenige Stunden vor seiner Abreise nach München. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.