Wirtschaftsnotizen

GM: weiterer Rückruf

Der US-Autobauer General Motors (GM) hat 524 384 Fahrzeuge in Nordamerika zurückgerufen. Betroffen seien Wagen der Marken Cadillac und Saab aus den Modelljahren 2010 bis 2015. Bei diesen könnten sich Sicherungsschrauben am Heck lockern, teilte die Opel-Mutter am Freitag mit. Außerdem wurden Chevrolets zurückgerufen, weil sich die Motorhauben wegen eines verrosteten Teilchens unerwartet öffnen können. Am Donnerstag hatte GM mehr als 117 000 Wagen wegen Kurzschlussgefahr zurückgerufen. (dpa)

Ermittlungen eingestellt

Die EU-Kommission hat Wettbewerbsuntersuchungen gegen mehrere Telekomfirmen eingestellt. Sie sei zu dem Schluss gekommen, dass die Internet-Anbieter Wettbewerber nicht behinderten, teilte die Behörde am Freitag mit. Die Namen der betroffenen Anbieter nannte die EU-Kommission nicht. Im Juli 2013 hatte unter anderem die Deutschen Telekom den Besuch von Ermittlern bestätigt. (dpa)

Airbus-Manager vor Gericht

Wegen des Verdachts auf Insider-Handel müssen sich aktive und ehemalige Airbus-Manager sowie die Konzerne Daimler und Lagardère seit Freitag vor Gericht verantworten. Das Gericht will in Paris herausfinden, was sieben Manager bei der Veräußerung von Aktien 2006 unter anderem über technische Probleme des A380 wussten. Diese Probleme sorgten für eine verzögerte Auslieferung. Das zog einen Kurssturz der EADS-Aktie nach sich. Daimler und Lagardère waren damals Großaktionäre von EADS. Von der französischen Börsenaufsicht waren die Beschuldigten freigesprochen worden. (dpa)
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