Wirtschaftsnotizen

Wechsel bei Luitpoldhütte

Bei der Luitpoldhütte in Amberg gibt es eine neu Führung - und Arbeitsdirektorin Christiane Berger und Vorstand Thomas Lehner müssen gleich zu Beginn einen Sparkurs setzen. Im November steht bei der Gießerei Kurzarbeit ins Haus (wir berichteten). Das Unternehmen muss mit einem Absatzeinbruch von 20 bis 30 Prozent kämpfen, teilten beide am Freitag mit. Zudem soll in den nächsten drei bis fünf Jahren Personal abgebaut werden, von rund 480 auf 450. An betriebsbedingte Kündigungen sei nicht gedacht. Berger, die zuletzt stellvertretende DGB-Landesvorsitzende war und aus Regensburg stammt, setzt auf die natürliche Fluktuation. Auch Lehner ist ein Oberpfälzer. Er stammt aus Weickenricht in der Gemeinde Freihung (Kreis Amberg-Sulzbach). (nz/az)

Schott Mitterteich erweitert

Neuer Siloturm für das Schott-Werk Mitterteich. Bild: Schott
Die Schott AG hat ihre Produktion im Werk in Mitterteich (Kreis Tirschenreuth) erweitert und modernisiert. Durch zwei zusätzliche Silotürme wachse die Lagerkapazität für Rohstoffe auf 700 Tonnen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. So solle Versorgungsengpässen vorgebeugt werden. (paa)

Grammer in Italien

Der Amberger Automobilzulieferer Grammer hat sein Italiengeschäft neu geordnet. Das Unternehmen gründete in Italien eine neuen neue Tochtergesellschaft, teilte Grammer am Freitag mit. Darin werden die bisherigen Aktivitäten des Konzerns unter dem Dach einer vollkonsolidierten Gesellschaft zusammengefasst. Italien ist das 20. Land, in dem die Grammer AG mit einer Konzerntochter vertreten ist. (paa)

Müller im Textilkampf

Fünf Tage vor der geplanten Gründung eines Textilbündnisses gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung haben sich mehrere Unternehmerverbände von dem Bündnis distanziert. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVA) erklärten am Freitag, sie teilten zwar die Ziele des Bündnisses, das von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) konzipiert worden ist. Der vom Ministerium vorgelegte Aktionsplan sei aber nicht entscheidungsreif. Der Gesamtverband der Modeindustrie und der Verband German Fashion kündigten an, sie würden sich an dem Bündnis nicht beteiligen. (dpa)

Rückruf bei Daimler

Der Autobauer Daimler muss von seiner neuen C-Klasse allein in Deutschland 28 500 Fahrzeuge zurückrufen. Grund ist ein möglicherweise ausgebliebener Montageschritt, der die Lenkung beeinflussen könnte. Das sagte ein Sprecher am Freitag. Es handelt sich beim Rückruf um die neue Generation der C-Klasse. (dpa)
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