Wirtschaftsnotizen

Weniger Messebesucher

Die Frankfurter Buchmesse hat in diesem Jahr erneut einen Besucherrückgang verzeichnet. Insgesamt kamen während der fünf Tage rund 270 000 Menschen. Bei den Fachbesuchern wurden knapp zwei Prozent weniger gezählt als vergangenes Jahr, wie die Messe am Sonntag, dem letzten Messetag, in einer vorläufigen Bilanz berichtete. Das allgemeine Lesepublikum, das nur am Wochenende Zugang hatte, liege zahlenmäßig etwa auf dem Niveau von 2013. Im vergangenen Jahr waren 276 000 Menschen gekommen. (dpa)

Bosch erlaubt Surfen

Bosch erlaubt seinen Mitarbeitern privates Surfen und Telefonieren am Arbeitsplatz. Wer in der Mittagspause eine Reise buchen oder mit der Liebsten telefonieren will, kann Computer und Telefon des Unternehmens nutzen. Wer über die dienstliche E-Mail-Adresse private Nachrichten verschicken will, kann sich dazu eine Signatur einrichten. Auch andere Unternehmen ermöglichen die private Nutzung von dienstlichen Geräten. Bei SAP können Beschäftigte privat über das Diensthandy telefonieren. Die Gespräche laufen unter einer zweiten Telefonnummer und werden abgerechnet. (dpa)

Sparen bei Volkswagen

Drei Monate nach der Sparansage für die Pkw-Kernmarke im Volkswagen-Konzern haben Unternehmensspitze und Betriebsrat erste Ansätze für einen Renditeschub präsentiert. Konzernchef und Markenlenker Martin Winterkorn kündigte im Magazin "Der Spiegel" an, die Pkw-Sparte mit Modellen wie Golf und Passat werde künftig auf kaum nachgefragte Extraausstattungen verzichten. Auch die hohe VW-interne Leistung bei der Zulieferung stehe auf dem Prüfstand. (dpa)

Auf der Zapf-Welle

Von wegen Rinnsal - der Kraftstoffverbrauch ist so hoch wie zuletzt 2003. Archivbild: dpa
Der Kraftstoffverbrauch auf Deutschlands Straßen nimmt voraussichtlich auch 2014 zu - und wird nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung so hoch liegen wie zuletzt 2003. Das Blatt beruft sich dabei auf Branchen-Hochrechnungen auf Basis von Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Demnach würden 2014 voraussichtlich 36,2 Millionen Tonnen oder 43,2 Milliarden Liter Dieselkraftstoff verkauft, schreibt die Zeitung in ihrer Samstagausgabe. Beim Benzin seien es voraussichtlich 18,5 Millionen Tonnen oder 25 Milliarden Liter. Als Grund für den steigenden Kraftstoffverbrauch würden in der Branche unter anderem sinkende Preise genannt, berichtet die Zeitung. (dpa)
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