Wirtschaftsnotizen

Haft für Middelhoff gefordert

Im Prozess gegen den ehemaligen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff haben die Staatsanwälte drei Jahre und drei Monate Gefängnis wegen schwerer Untreue beantragt. Der 61-jährige Manager habe seine Treuepflichten verletzt und dem inzwischen pleitegegangenen Konzern in 44 Fällen geschadet.

Middelhoff habe den früheren Karstadt-Quelle-Konzern "nach Gutdünken" mit Kosten seiner zahlreichen externen Nebentätigkeiten belastet, sagte Staatsanwalt Helmut Fuhrmann am Donnerstag in seinem Plädoyer vor dem Essener Landgericht. Hauptsächlich geht es um Flüge mit Chartermaschinen, die von Arcandor bezahlt wurden, nach Auffassung der Ankläger aber ganz oder teilweise privat veranlasst waren.

Mehr für Genossenschaftler

Die rund 168 000 Beschäftigten der Genossenschaftsbanken bekommen mehr Geld. Nach intensiven Verhandlungen haben sich der Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) und die Gewerkschaften DBV (Deutscher Bankangestellten-Verband) und DHV (Die Berufsgewerkschaft) in Frankfurt auf einen Abschluss geeinigt, wie die Arbeitgeber am Donnerstag in Frankfurt mitteilten. Demnach steigen die Gehälter der Beschäftigten von 1080 Volks- und Raiffeisenbanken sowie der DZ Bank und der WGZ Bank am 1. Februar 2015 um 3,0 Prozent und im Februar 2016 um weitere 1,2 Prozent. (dpa)

VW steigert Gewinn

Europas größter Autobauer Volkswagen hat ein starkes Sommerquartal eingefahren. Der Konzerngewinn unter dem Strich stieg zwischen Juli und Ende September auf 2,93 Milliarden Euro, wie die Wolfsburger am Donnerstag mitteilten. Die Verbesserung zum gleichen Vorjahresviertel beträgt 58 Prozent. Zur Begründung verwies Volkswagen auf das hohe Tempo der Geschäfte in China. Verlass ist im Konzern weiterhin auf die Renditebringer Audi und Porsche. (dpa)
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