Wirtschaftsnotizen

Angebot angenommen

In den Tarifstreit bei der Bahn ist Bewegung gekommen. Die Lokführergewerkschaft GDL zeigte sich am Mittwoch auf Einladung der Bahn zu einem Spitzengespräch mit dem Unternehmen und der Gewerkschaft EVG bereit. Danach könne es zu parallelen Tarifverhandlungen kommen. Die EVG verlangt allerdings ein Bekenntnis der GDL, dass ein einheitlicher Tarifabschluss für die Beschäftigten angestrebt werde. Dies könne GDL-Chef Claus Weselsky am 18. November beim Spitzengespräch mit dem EVG-Vorsitzenden Alexander Kirchner und Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber in Berlin ablegen, sagte ein EVG-Sprecher. Die Tarifverhandlungen sollten mit beiden Gewerkschaften parallel am 21. November beginnen. (dpa)

Ackermann soll helfen

Der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann soll die angeschlagene Bank of Cyprus aus der Krise führen. Wie aus der Einladung zur Hauptversammlung hervorgeht, soll der 66-Jährige am 20. November in den Verwaltungsrat der Bank gewählt werden. Aus Ackermanns Umfeld wurden Berichte bestätigt, wonach dieser die Führung des Gremiums übernehmen soll, das mehr Befugnisse hat als ein Aufsichtsrat in Deutschland. Zur Begründung für Ackermanns Engagement hieß es aus seinem Umfeld: "Das ist eine Fortsetzung dessen, was er bei der Deutschen Bank betrieben hat: sein Engagement für Europa." (dpa)

"Keine Mitgliedsbeiträge"

Nach nur einem Jahr hat der ADAC den Rückzug aus dem Fernbusmarkt bekannt gegeben. Archivbild: dpa
Der ADAC hat Bedenken zerstreut, für den gescheiterten Einstieg ins Fernbus-Geschäft müssten am Ende die Mitglieder zahlen. "Für das Fernbus-Engagement ist kein einziger Euro an Mitgliedsbeiträgen verwendet worden", erklärte am Mittwoch ADAC-Geschäftsführerin Marion Ebentheuer. "Sämtliche Investitionskosten wurden vollständig aus den Wirtschaftsaktivitäten des Clubs getragen, die klar vom Verein getrennt sind." Der Club hatte am Montag bekanntgegeben, dass er sich wieder aus dem Markt für Fernbusse zurückzieht und seine Beteiligung am ADAC Postbus aufgibt. Den Rückzug begründete der ADAC mit seiner Neuausrichtung und dem Preisdruck in der Branche. Die Deutsche Post will das Unternehmen künftig allein steuern. (dpa)

Yahoo kauft zu

Yahoo will mit einer 640 Millionen Dollar teuren Übernahme im US-Markt die Nummer eins für digitale Videowerbung werden. Der Internet-Konzern kauft die Firma Bright Roll, die sich darauf spezialisiert, Werbeclips in Websites, Apps und auf Smart-TVs mit Internet-Anschluss zu platzieren. Dabei geht es auch darum, die Anzeigen im richtigen Kontext unterzubringen. Bright Roll hat etwa 400 Angestellte und wird laut Yahoo-Chefin Marissa Mayer über 100 Millionen Dollar Umsatz in diesem Jahr machen. (dpa)
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