Wirtschaftsnotizen

Grünes Licht für ZF

Die Aktionäre des US-Zulieferers TRW Automotive haben einer Übernahme durch den Autozulieferer ZF zugestimmt. Das teilten ZF und TRW am Donnerstag mit. ZF mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee übernimmt TRW Automotive für umgerechnet rund 9,5 Milliarden Euro (12,4 Milliarden US-Dollar). Die Transaktion stehe unter anderem noch unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigaben, teilten die Unternehmen mit. Zusammen kommen ZF und TRW auf rund 30 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigen rund 138 000 Mitarbeiter weltweit. (dpa)

Pralinen mehrheitlich "gut"

Pralinen haben derzeit Hochsaison. Und bei vielen überzeugen Geschmack und Qualität: Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. In einem Test wurden 23 Produkte analysiert. Dabei handelte es sich um Marzipan- und Nougatpralinen. Zwölf erhielten das Testurteil "gut". Vier erreichten in der sensorischen Beurteilung, also unter anderem bei Geschmack, Aussehen und Geruch, die Note 1,0. Kein Problem im Test war die Belastung durch Keime oder Kadmium, das Kakao-Pflanzen aus vulkanischen Böden aufnehmen können. Dagegen enthielten viele Pralinen Mineralöle. Ein Produkt erhielt die Note "mangelhaft", weil Mineralöle aus der Verpackung auf die Pralinen ausdunsteten. (dpa)

Investitionen in Opel

General Motors (GM) stärkt seine Tochter Opel mit Investitionen von nahezu einer dreiviertel Milliarde Euro. Zum Ende des Jahrzehnts werde am Opel-Stammsitz Rüsselsheim ein komplett neues Modell vom Band laufen, versprach GM-Chefin Mary Barra am Donnerstag bei einem Besuch in der Opel-Zentrale. Das Fahrzeug soll das größte Modell der Marke werden. Neben dieser bereits angekündigten Investition von 245 Millionen Euro sagte Barra zusätzlich mehr als 500 Millionen Euro für die Produktion einer neuen Motoren- und Getriebefamilie in den Werken in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Tichy (Polen) zu. (dpa)

Lenkrad für den "Heli"

Ein Hubschrauber mit einem Lenkrad wird irgendwann normal sein. Bild: dpa
Experten haben einer baldigen Verlagerung des Individualverkehrs von der Straße in die Luft eine Absage erteilt. "Das fliegende Auto werden wir auf sehr lange absehbare Zeit sicherlich nicht sehen", sagte Stefan Levedag vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Donnerstag in Braunschweig. Levedag ist Chef des Instituts für Flugsystemtechnik und hat in den vergangenen vier Jahren mit anderen Instituten an einer Art Hubschrauber für jedermann geforscht. Unter anderem entwickelten die Ingenieure ein Lenkrad, mit dem ein Hubschrauber ähnlich wie ein Auto gesteuert werden kann. "Die Piloten haben gesagt: Eigentlich gar nicht schlecht." Bislang wurde das Lenkrad in der Simulation getestet, gerade wird es zu Testzwecken in einen richtigen Helikopter eingebaut. (dpa)
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