Wirtschaftsnotizen

EVG droht mit Streiks

Im Tarifkonflikt bei der Bahn hat die Gewerkschaft EVG mit Streiks noch vor Weihnachten gedroht. "Es liegt am Arbeitgeber. Wir können auch vor Weihnachten noch streiken, wenn wir nicht vorankommen", sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner dem Nachrichtenmagazin "Focus". Ein Streik könne auch parallel zu Lokführerstreiks der GDL stattfinden. "Dabei interessiert uns nicht, was die GDL macht." (dpa)

Interessenten für Metz

An dem insolventen TV-Hersteller Metz haben bereits wenige Tage nach Erklärung der Zahlungsunfähigkeit mehrere Investoren Interesse angemeldet. "Es gibt Interessenten", sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Christoph Möller, am Samstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Welt am Sonntag". Metz habe in den Monaten vor der Insolvenz Schritte in die richtige Richtung gemacht, zitiert das Blatt Insolvenzverwalter Joachim Exner. Am Mittwoch hatte Metz Insolvenzantrag gestellt. Die Firma in Zirndorf bei Nürnberg ist eine der letzten, die noch in Deutschland Fernseher produziert. (dpa)

Burger-King-Filialen dicht

Beim gekündigten Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko haben die ersten Filialen dichtgemacht. Der Grund sei, dass die Filialen nicht mehr mit Ware beliefert würden, sagte Guido Zeitler von der Gewerkschaft NGG am Sonntag . So schlossen Filialen etwa in München, Medienberichten zufolge auch in Köln oder Fulda. Yi-Ko betreibt 89 Filialen mit insgesamt rund 3000 Beschäftigten, die seither um ihre Jobs bangen. Burger King hatte nach dem Wirbel um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen die Verträge mit dem größten deutschen Lizenznehmer fristlos gekündigt. Mit der Kündigung müssten die Filialen umfirmieren, sie werden künftig nicht mehr von Burger King beliefert. (dpa)
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