Wirtschaftsnotizen

Briefe bleiben liegen

Wegen Protesten von Postmitarbeitern in Nürnberg sind zahlreiche Briefe und Päckchen am Wochenende vorerst liegengeblieben. 20 000 Pakete und mehr als eine Million Briefe seien am Samstag nicht zugestellt worden, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Jessica Quinten. Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen am Samstag rund 1200 Postmitarbeiter der Briefniederlassung Nürnberg an den Aktionen gegen befristete Arbeitsverhältnisse bei der Deutschen Post teil. Eine Sprecherin der Deutschen Post bestätigte, dass lediglich ein Drittel aller Sendungen in den Postleitzahlgebieten 90 und 91 ausgeliefert worden sei. (dpa)

Macht Cromme weiter?

Der Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme (71) will nach einem Zeitungsbericht bis zum Jahr 2018 Chefaufseher bleiben. Für eine mögliche Diskussion auf der Hauptversammlung Ende Januar habe er sich mit dem Gutachten eines externen Sachverständigen gewappnet, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS). Die Gutachter stellten dem Siemens-Aufsichtsrat darin ein gutes Zeugnis aus. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zeichnen sich mehrere Neubesetzungen ab. So wolle sich Berthold Huber zurückziehen. Laut "FAS" soll BMW-Chef Norbert Reithofer in den Aufsichtsrat einziehen. (dpa)

Conti in erlesenem Kreis

Mit Reifen und Autotechnik macht Continental Milliardenumsätze. Archivbild: dpa
Continental ist einer Studie zufolge in den Kreis der wertvollsten 100 Unternehmen Europas aufgerückt. Der Autozulieferer ist - gemessen am Börsenwert - der 18. deutsche Vertreter unter den 100 größten börsennotierten Unternehmen in Europa, wie Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC berechnet haben. Das bestplatzierte deutsche Unternehmen auf Rang 12 ist der Pharmakonzern Bayer mit einem Marktwert von 93 Milliarden Euro. Continental liegt europaweit auf Platz 79 mit einem Börsenwert von rund 31,4 Milliarden Euro. Europaweit die Nummer eins ist demnach der Schweizer Pharmariese Roche mit rund 202 Milliarden Euro Marktkapitalisierung. (dpa)

Einzelhandel in Vorfreude

Zu Beginn der Adventszeit herrscht Optimismus bei den Einzelhändlern. Der Handelsverband Bayern (HBE) rechnet für das Weihnachtsgeschäft mit einer Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent. 13,5 Milliarden Euro werden die Bayern demnach in den kommenden Wochen ausgeben. Nach einem unterdurchschnittlichen November deute alles auf einen versöhnlichen Jahresabschluss hin, sagte HBE-Geschäftsführer Bernd Ohlmann am Samstag. "Wir freuen uns, dass die Umsätze angezogen haben." Milde Temperaturen hatten im November vor allem bei Bekleidungsgeschäften für Einbußen gesorgt. Insgesamt zeigte sich der Handelsverband aber zufrieden mit dem ersten Adventssamstag. Teilweise lägen die Umsätze über dem Vorjahresniveau. (dpa)
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