Wirtschaftsnotizen

"Dürer-Airport" für Nürnberg

Der Flughafen Nürnberg will nach Jahren der Krise nun als "Albrecht Dürer Airport" durchstarten. Die Berufung auf den berühmtesten Sohn der Stadt solle dazu beitragen, den Flughafen auch international bekannter zu machen, sagte Bayerns Finanzminister Markus Söder am Freitag bei der Vorstellung eines neuen Flughafen-Logos. "Albrecht Dürer kennt man von New York bis Moskau", unterstrich der CSU-Politiker. Mit dem Teilrückzug von Air Berlin und dem damit verbundenen Wegfall der Drehkreuzfunktion des Flughafens setzt der neue Airport-Chef Michael Hupe darauf, mehr Touristen in die Heimatstadt des bedeutenden Malers und Grafikers Albrecht Dürer (1471-1528) zu locken. (dpa)

Roding "Klassenbester"

Schlanke Prozesse, kurze Entscheidungswege, hohe Mitarbeiterverantwortung - das sind die Ziele, die Automobilzulieferer Continental mit seinem Business System verfolgt. Das Werk, das Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von Kraftstoff-Hochdruckpumpen, erhielt als weltweit erstes Werk in der Automobilbranche den begehrten Qualitätspreis "5S Best in Class" für den Entwicklungsbereich. Roding beweise als Standort, wie die "ganzheitliche Philosophie zur Steigerung der Leistungsfähigkeit" perfekt umgesetzt werden könne, so die Begründung.

Die Mitarbeiter präsentieren die Auszeichnung. Bild: hfz
Damit ist Continental in Roding zugleich das weltweit erste Automotive-Werk, bei dem alle Unternehmensbereiche prämiert wurden - die Verwaltung erhielten die Auszeichnung 2014, die Administration 2013 und der Produktionsbereich 2012. Das Zertifikat des international tätigen Kaizen-Instituts beruht auf dem Ansatz einer zielgerichteten, kontinuierlichen Verbesserung von Qualität und Effizienz in kleinen Schritten und unter Einbeziehung der Mitarbeiter. (nt/az)

Middelhoff bleibt in Haft

Das Landgericht Essen hält auch nach der Haftbeschwerde von Thomas Middelhoff die Untersuchungshaft für den früheren Topmanager weiterhin für notwendig. Der 61-Jährige bleibe damit vorläufig weiter im Gefängnis, teilte das Landgericht Essen am Freitag mit. Doch werde das Oberlandesgericht Hamm als zuständiges Beschwerdegericht den Fall noch einmal prüfen. Middelhoffs Verteidiger hatten bereits vor eineinhalb Wochen Haftbeschwerde eingelegt. Die Kammer habe aber erst jetzt darüber entscheiden können. Das Essener Landgericht hatte den früheren Chef des inzwischen pleitegegangenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor am 14. November wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft verurteilt. Das Urteil gegen Middelhoff, der die Vorwürfe stets bestritt, ist noch nicht rechtskräftig. Dennoch erließ das Gericht wegen Fluchtgefahr einen Haftbefehl gegen den Manager. (dpa)
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