Wirtschaftsnotizen

Gutscheine verjähren

Gutscheine sind ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Allerdings seien die Gutscheine für Kleidung, Küchenutensilien oder Elektronikartikel nicht unbegrenzt gültig, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sei auf einem Gutschein keine Befristung vermerkt, gelte allgemein eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginne immer am Schluss des Jahres, in dem der Gutschein erworben wurde. Wer zum Weihnachtsfest mit einem Gutschein beschenkt wird, der im November 2014 erworben wurde, muss diesen also bis spätestens 31. Dezember 2017 einlösen. Weniger als ein Jahr dürfen Gutscheine in der Regel nicht gelten. Lag unterm Weihnachtsbaum aber ein Gutschein für ein Freizeitvergnügen mit einem festem Termin, muss die Karte zum angegebenen Datum eingelöst werden. Andernfalls verfällt sie. (dpa)

Einzahlung von Münzen

Bei einigen Banken in Deutschland kann das Einzahlen von Münzen am Schalter teurer werden. Von einem allgemeinen Trend könne nach Einschätzung der fünf kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände allerdings keine Rede sein, sagte eine Verbandssprecherin am Montag. Eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2010, die zum 1. Januar 2015 greift, verpflichtet Kreditinstitute, Münzen bei der Annahme auf Echtheit zu prüfen. Außerdem sollen spezielle Maschinen oder geschultes Personal erkennen, ob die Cent- und Euro-Stücke in ausreichend gutem Zustand sind, damit sie weiterhin in Umlauf gebracht werden können. Dadurch entstünde Instituten, die in ihren Filialen Münzgeld annehmen und wieder ausreichen, Mehraufwand. Es sei Sache jedes Kreditinstituts, "ob und welche Gebühren es für die Einzahlung und Auszahlung von Münzen nimmt", teilte der Dachverband der fünf Bankenverbände mit. (dpa)

Verlängerung für Kerkloh

Michael Kerkloh (61) bleibt bis Ende 2018 Chef des Münchener Flughafens. Der Aufsichtsrat der

Michael Kerkloh. Archivbild: dpa
Flughafen München GmbH (FMG) habe seinen Vertrag als Vorsitzender der Geschäftsführung vorzeitig verlängert, teilte die FMG in München mit. Kerkloh leitet den nach Frankfurt zweitgrößten deutschen Flughafen seit 2002. (dpa)

Verdi weitet Streik aus

Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck auf den US-Versandhändler Amazon. Heute seien auch die Beschäftigten des Logistik-Zentrums in Koblenz zum Streik aufgerufen, teilte Verdi mit. Dann würden zeitgleich sechs der neun Versandzentren in Deutschland bestreikt. Am Montag legten Beschäftigte in Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Graben (Bayern) sowie Rheinberg und Werne (beide Nordrhein-Westfalen) die Arbeit nieder. Verdi versucht seit mehr als einem Jahr, Amazon zu Tarifgesprächen zu Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon lehnt das strikt ab und sieht sich selbst als Logistiker. (dpa)
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