Wirtschaftsnotizen

Hallhuber verkauft

Der Modekonzern Gerry Weber International übernimmt das 1977 gegründete Münchener Modeunternehmen Hallhuber (rund 1500 Mitarbeiter). Das teilte Gerry Weber am Montag in Halle (Westfalen) mit. Verkäufer ist die Beteiligungsgesellschaft Change Capital Partners LLP. Hallhuber ermögliche Gerry Weber den "Eintritt in ein attraktives, jüngeres Damenmodesegment für die trendorientierte Frau ab Mitte 20", heißt es in der Mitteilung weiter. Hallhuber (219 Shops in sechs Ländern) erwirtschaftete den Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 109,2 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen betrug 9,5 Millionen Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. (nt/az)

Ausländische Fachkräfte

Auf der Suche nach Fachkräften setzen die Firmen in Bayern immer stärker auf Mitarbeiter aus dem Ausland. In einer Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) unter 4000 Unternehmen gaben 28 Prozent an, künftig mit Fachkräften aus dem Ausland zu planen. Bislang suchen nur 20 Prozent der Betriebe außerhalb Deutschlands nach Personal. Das größte Hindernis seien allerdings mangelnde Sprachkenntnisse, sagte BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Der Fachkräftemangel erschwert auch die Planungen der Betriebe. Fast jedes dritte Unternehmen gab in der Umfrage an, offene Stellen mehr als zwei Monate lang nicht besetzen zu können. (dpa)

Intersky am Allgäu Airport

Die österreichische Regionalfluglinie Intersky fliegt künftig vom Allgäu Airport in Memmingen nach Berlin und Hamburg. Die Strecken sollen ab dem 2. März bis zu sechsmal pro Woche bedient werden, teilten der Regionalflughafen und die Airline am

Der Allgäu-Airport in Memmingen. Archivbild: dpa
Montag in Memmingen mit. Intersky übernimmt damit Verbindungen, die noch bis Ende Februar von der Lufthansa-Tochter Germanwings angeboten werden. Eine Wettbewerbssituation zum Angebot am nur 80 Kilometer entfernten Heimatflughafen von Intersky in Friedrichshafen am Bodensee sieht die Geschäftsführung dadurch nicht. Die beiden Flughäfen verfügten über ein anderes Einzugsgebiet. (dpa)
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