Wirtschaftsnotizen

Anleger scheuen Risiko

Trotz der Niedrigzinsen setzen viele Privatanleger weiter auf Sparbuch und Tagesgeld. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GFK im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken ergab: Die bevorzugte Anlageform 2014 ist bei 24 Prozent der Befragten das Sparkonto, gefolgt von Tagesgeld (19 Prozent) und Festgeld (16 Prozent) sowie Fondsanteilen (17 Prozent). 12 Prozent gaben an, vornehmlich in Aktien investiert zu haben. Immobilien standen bei 15 Prozent der Anleger auf der Kaufliste. Festverzinsliche Wertpapiere und Gold spielten mit jeweils 6 Prozent nur eine geringe Rolle. Die GFK hatte Anfang Dezember bundesweit 946 Bürger ab 18 Jahren befragt. (dpa)

"Pünktlich zur Arbeit"

Das Winterwetter mit Schnee und Eis befreit die Arbeitnehmer in Bayern nicht von der Verpflichtung, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen. Darauf hat der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), Bertram Brossardt, hingewiesen. "In der Regel könnten die Mitarbeiter mit dem Verständnis ihrer Vorgesetzten rechnen, wenn sie wegen des Wetters zu spät kommen." Grundsätzlich gelte aber, dass der Winter die vereinbarten Arbeitspflichten nicht einfriere, erklärte Brossardt am Montag in München. Eine Verspätung könne die erbrachte Arbeitsleistung und damit auch den Lohn reduzieren, so Brossardt. Dies könne dadurch verhindert werden, dass die Arbeitsleistung nachgeholt werde, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist. "Die meisten Unternehmen haben betriebsinterne Lösungen für den Fall eines verspäteten Arbeitsantritts wegen schlechten Wetters entwickelt." (dpa)

Daimler verkauft mehr Lkw

Gute Geschäfte in Asien und Nordamerika haben den Lastwagen-Absatz von Daimler angekurbelt. Bis Ende November seien 445 300 Nutzfahrzeuge verkauft worden, knapp drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Montag in Stuttgart mit. Trotz vieler wirtschaftlicher Herausforderungen in einigen Märkten blicke das Unternehmen auf erfolgreiche zwölf

Insgesamt knapp 500 000 Nutzfahrzeuge wird Daimler im zu Ende gehenden Jahr absetzen. Archivbild: dpa
Monate zurück. Im zu Ende gehenden Jahr wird mit einem Absatz von knapp unter 500 000 Fahrzeugen gerechnet - nach 484 200 im Jahr 2013. Eine konkrete Prognose für 2015 gab Nutzfahrzeugvorstand Wolfgang Bernhard nicht ab. Er zeigte sich aber optimistisch. Es werde kontinuierlich weiter daran gearbeitet, die Position als weltweit führender Lkw-Hersteller auszubauen. In Nordamerika habe das Absatzplus von Januar bis November diesen Jahres 19 Prozent betragen. In Japan legten die Verkäufe um 17 Prozent zu. Probleme machte hingegen vor allem der lateinamerikanische Markt (minus 20 Prozent). In Westeuropa betrug der Rückgang elf Prozent. (dpa)
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