Wirtschaftsnotizen

Aldi und die Dose

Auch Aldi Süd nimmt in allen Filialen pfandpflichtige Getränkedosen zurück. Man habe sich zu dem Schritt entschlossen, um den Kunden einen größeren Service bei der Leergutrücknahme zu bieten, teilte der Discounter am Freitag mit. Konkurrenten wie Lidl oder Netto akzeptieren nach eigenen Angaben seit Jahren auch Einwegdosen. Aldi Süd hatte Getränkedosen bislang nicht zurückgenommen und war dazu auch nicht verpflichtet, da der Discounter im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern selbst keine Getränkedosen im Angebot hatte. (dpa)

Lufthansa sucht Personal

Trotz des zuletzt flauen Fluggeschäfts stellt die Lufthansa weiter ein. Für 2015 sei in der Unternehmensgruppe die Beschäftigung von 1650 neuen Mitarbeitern in Deutschland geplant, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Gesucht werden neben 400 Technikern auch rund 800 Flugbegleiter für die Kerngesellschaft Lufthansa Passage sowie für den neuen Billigableger Eurowings, erläuterte ein Sprecher. Rund die Hälfte der Flugbegleiter-Jobs werde neu geschaffen. (dpa)

Ertragslage stabilisiert

Die Ertragslage der deutschen Kutterfischer hat sich durch die gesunkenen Treibstoffkosten stabilisiert. Die Stimmung in der Branche sei für das neue Jahr verhalten optimistisch, teilte der Verband der deutschen Kutter- und Küstenfischer am Freitag in Hamburg mit. Die Quotensituation habe sich bei einigen Arten

Ein Fischkutter fährt in den Hafen von Freest (Mecklenburg-Vorpommern) ein. Bild: dpa
durch nachhaltige Bewirtschaftung verbessert. Weltweit gebe es keine Anzeichen für eine Verknappung des Angebotes auf den Fischmärkten, so dass ausreichend Ware gehandelt und verarbeitet werden könne. Je nach Fischart waren die Ergebnisse jedoch unterschiedlich. Für Scholle und Dorsch blieben Fangquoten ungenutzt, weil der Fang nicht lohnte. Bei Krabben, Seelachs, Hering und Kabeljau waren die Erträge dagegen auskömmlich, heißt es in der Mitteilung des Verbandes. (dpa)

Terminal für Flüssiggas

Litauen hat ein Flüssiggas-Terminal im Hafen von Klaipeda in Betrieb genommen, mit dem das Land seine Abhängigkeit von russischem Erdgas reduzieren will. Dies meldete die Nachrichtenagentur Elta am Freitag. Die schwimmende Anlage zur Lagerung und Aufbereitung von verflüssigtem Erdgas hat eine Speicherkapazität von 170 000 Kubikmetern. Der Gastank wird bis 2020 vom norwegischen Energiekonzern Statoil jährlich 540 Millionen Kubikmeter Flüssiggas beziehen. Diese Menge entspricht den Angaben zufolge etwa einem Fünftel des Gasbedarfs von Litauen. Das Terminal kann auch Lettland und Estland mitversorgen. Bisher beziehen die baltischen Staaten ihr Gas vollständig aus Russland. (dpa)
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