Wirtschaftsnotizen

Mit der Post auf Reisen

Die Deutsche Post steigt ins Tourismusgeschäft ein. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Freitag einen Bericht der "Rheinischen Post". Danach erweitert das Unternehmen ab Montag die Sparte Mobilität um das Geschäftsfeld Reisen. Der Konzern werde neben dem Postbus auch Fern- und Pauschalreisen, Kreuzfahrten und insbesondere Städtereisen anbieten. Der Trend gehe mehr hin zu kürzeren Reisen, auch hin zum Städtetourismus, da liege es nahe, entsprechende Pakete anzubieten, zitierte das Blatt den zuständigen Post-Manager Achim Dünnwald. Für den Postbus kündigte er einen Ausbau des Streckennetzes an. (dpa)

Ziel: 1000 Busse Ende 2015

Nach ihrem Zusammenschluss wollen Mein Fernbus und Flixbus schnell expandieren. "Unser Ziel sind 1000 Busse Ende 2015", sagte Geschäftsführer Torben Greve am Freitag in Berlin. Derzeit haben die Unternehmen bei ihren mittelständischen Partnern 560 Busse unter Vertrag. Die geplante Expansion hängt unter anderem davon ab, ob sich noch Busfahrer und Halteplätze finden. Beide Unternehmen bleiben jeweils als GmbH bestehen, werden aber verflochten. Die Flixbus GmbH in München fungiert als Dachgesellschaft des Konstrukts. Die Gründer bleiben die größten Gesellschafter, Nummer zwei wird die Investmentgesellschaft General Atlantic. Wieviel Geld sie in die beiden Firmen steckt, blieb offen. Geld kommt auch von den Flixbus-Anteilseignern Holtzbrinck Ventures und dem Gründerzentrum an der TU München. (dpa)

Aus für Rena Lange

Das 1916 gegründete Münchener Modehaus Rena Lange stellt seinen Betrieb ein. Das teilte am Freitag ein Sprecher von Insolvenzverwalter Christian Gerloff mit. Von dem Insolvenzantrag im September waren ursprünglich 120 Beschäftigte vorwiegend am Standort München betroffen. Nun beginne der Räumungsverkauf, die insgesamt fünf eigenen Stores würden dichtgemacht, sagte der Sprecher weiter. Zur Zukunft der sechs von Franchisenehmern betriebenen Shops machte der Sprecher keine Angaben. Derzeit liefen Gespräche mit Interessenten über einen Verkauf der Markenrechte, Schnittmuster und Lizenzen. Hintergrund der Insolvenz waren Liquiditätsengpässe bei laufenden Umbaumaßnahmen des Unternehmens sowie im operativen Geschäft. Das Modehaus zählt zu den traditionsreichsten deutschen Anbietern luxuriöser Damenmode im Prêt-à-Porter- und Couture-Bereich. (dpa)
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