Wirtschaftsnotizen

Erdöl aus dem Allgäu

Nach jahrzehntelanger Pause soll auf zwei Ölfeldern im Allgäu wieder Erdöl gefördert werden. Allerdings werde zunächst einmal nur probeweise das Öl aus 1500 Metern tiefen Bohrlöchern geholt, teilte die BASF-Tochter Wintershall am Montag in Kassel mit. Mitte Januar werde im schwäbischen Lauben (Kreis Unterallgäu) die Förderung wieder aufgenommen. Etwa vier Wochen später solle das im benachbarten Bedernau geschehen. In den beiden Orten war bereits bis in die 1980er beziehungsweise 1990er Jahre Öl gefördert worden. 2014 hatte Wintershall dann eine neue Bohrung begonnen. Bis Mitte des Jahres solle entschieden werden, ob an den Ölfeldern wieder regulär gefördert werde, wurde weiter mitgeteilt. (dpa)

Eon verkauft Kraftwerke

Der Energiekonzern Eon verkauft seine konventionellen Kraftwerke in Italien an den tschechischen Wettbewerber EPH. Das teilte Eon am Montag mit. Dazu gehörten ein Kohlekraftwerk auf Sardinien sowie sechs Gaskraftwerke auf dem italienischen Festland und auf Sizilien. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen. Darüber hinaus sucht der Konzern noch nach einem Käufer für den Bereich Erneuerbare Energien in Italien. Insgesamt beschäftigt Eon in Italien rund 950 Mitarbeiter. Der Energiekonzern ist gerade dabei sich aufzuspalten. Das hoch verschuldete Unternehmen will sich künftig auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundendienstleistungen konzentrieren und das Geschäft mit Atom, Kohle und Gas abgeben. (dpa)
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