Wirtschaftsnotizen

Tarifverhandlung bei Bahn

Bei der Deutschen Bahn sind die komplizierten Tarifverhandlungen wieder aufgenommen worden. Im Mittelpunkt der am Mittwoch in Frankfurt gestarteten fünften Verhandlungsrunde zwischen dem Unternehmen und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) steht eine Einmalzahlung für das Tarifjahr 2014. Die Bahn hatte bereits mit der konkurrierenden Lokführergewerkschaft GDL eine Zahlung von 510 Euro pro Beschäftigtem vereinbart. Die EVG will nach den Worten ihrer Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba über die Höhe der Zahlung und den Empfängerkreis verhandeln. Danach sollen auch rund 15 000 Beschäftigte aus Service und Wachpersonal das Geld erhalten. (dpa)

Middelhoff: Neue Anklage

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat beim Essener Landgericht eine weitere Anklage gegen den früheren Topmanager Thomas Middelhoff erhoben. Die Ermittlungsbehörde wirft dem 61-Jährigen vor, als Chef des früheren Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor die Verantwortung dafür zu tragen, dass der angeschlagene Konzern noch im Februar 2009 insgesamt 800 000 Euro als Sponsoring an die britische Universität Oxford überwies, wie Oberstaatsanwalt Bernd Bienioßek am Mittwoch sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Bienioßek sagte, es bestehe der Verdacht, dass der Zahlung kein entsprechender Gegenwert für das Unternehmen gegenüber gestanden habe. (dpa)

Ford erhöht Produktion

Der Autobauer Ford will die Produktion des Kleinwagens Fiesta in Köln weiter erhöhen. Der Hersteller kündigte am Mittwoch insgesamt sechs Sonderschichten im Januar und Februar an, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Zuvor hatte Ford bereits angekündigt, auch die "normale" Produktion in den Werken in Köln und Saarlouis zu steigern. Die erhöhte Produktionsrate soll zunächst bis zu den Werksferien im Sommer gelten. Noch im vergangenen Herbst hatte Ford wegen der schwachen Nachfrage Kurzarbeit im Kölner Werk anmelden müssen. (dpa)
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