Wirtschaftsnotizen

Grammer kauft in China

Grammer hat einen Vertrag zur vollständigen Übernahme des bisherigen Gemeinschaftsunternehmens Grammer Seating (Jiangsu) mit Sitz im chinesischen Jiangyin unterzeichnet. Dadurch kauft der Amberger Autozulieferer den 40-prozentigen Anteil des bisherigen Joint-Venture-Partners Jiangsu Yuhua und wird damit alleiniger Eigner des Gemeinschaftsunternehmens. Seit 2013 produziert Grammer in China gefederte Lkw-Sitze. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. (nt/az)

Hans Schmid gestorben

Hans Schmid, von 1997 bis 2012 Sprecher des Sparkassenverbandes Bayern, ist am Dienstag im Alter von 60 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Schmid stammte aus Oberbibrach (Gemeinde Vorbach, Kreis Neustadt/WN) und begann seine Laufbahn 1979 als Referent für das Agrargeschäft in der Sparkassenabteilung beim damaligen Bayerischen Sparkassen- und Giroverband. Bekannt war er später auch durch seine Börsenkommentare im Bayerischen Fernsehen und eine wöchentliche Kolumne im "Münchner Merkur" (nt/az)

Fraport hält Kurs

Trotz des Lufthansa-Pilotenstreiks und heftigen Schneefalls zum Jahresende hat der Frankfurter Flughafen 2014 einen Passagierrekord verzeichnet. Die Zahl der Fluggäste an Deutschlands größtem Airport stieg um 2,6 Prozent auf den Höchstwert von 59,6 Millionen, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Hätten alle geplanten Flüge stattgefunden, hätte das Passagierplus den Angaben zufolge 3,9 Prozent betragen. (dpa)

Beiersdorf wächst

Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat 2014 aufgrund vieler neuer Produkte zugelegt. Wie der Hersteller von Nivea, Eucerin oder Tesa am Donnerstag mitteilte, stieg der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 6,29 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Währungseffekte sowie ohne Zu- und Verkäufe, wuchs der Konzern um 4,7 Prozent. (dpa)

Commerzbank strafft

Die Commerzbank strafft ihren Vertrieb im Privatkunden- und Mittelstandgeschäft und streicht dabei eine Führungsebene. "Als wir noch 1600 Filialen hatten, waren vier Führungsebenen gerechtfertigt, jetzt ist das nicht mehr der Fall - zumal die Zahl der Filialen tendenziell eher sinken als zunehmen wird", sagte Privatkunden-Vorstand Martin Zielke dem "Handelsblatt". Künftig werde es bundesweit fünf regionale Verantwortungsbereiche im Vertrieb geben, die von fünf Bereichsvorständen geführt würden. Darunter werde es - bezogen aufs Privatkundengeschäft - nicht mehr etwa 225 Gebiets- und Regionalfilialleiter geben, sondern nur noch 65 Niederlassungsleiter. "Damit entfällt eine komplette Führungsebene im Vertrieb", erklärte Zielke. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9729)Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.