Wirtschaftsnotizen

Quadrus investiert

Bereits die neunte Halle will Quadrus Metalltechnik am Firmensitz in Schmidgaden (Kreis Schwandorf) bauen. Für rund zehn Millionen Euro entsteht das größte Projekt, das die Geschäftsführer Alois und Markus Gsödl sowie Werner und Anton Prüfling in Angriff genommen haben. In die geplante 9100 Quadratmeter große Halle würden sämtliche bis dato stehenden Produktionshallen hineinpassen. "Wir wollen den Standort sichern und verbessern", begründete Geschäftsführer Alois Gsödl das Bauvorhaben. Der Neubau wird für die Produktion sowie als Lagerfläche genutzt. Der Spatenstich ist für Februar vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme rechnet Alois Gsödl am 1. Januar 2016. Quadrus hat rund 230 Mitarbeiter. (nt/az)

IG Metall lehnt Angebot ab

Trotz eines ersten Angebots der Metall-Arbeitgeber haben sich die Fronten zum Auftakt der zweiten Tarifrunde verhärtet. Zwar legte der Verband Südwestmetall bei den Gesprächen am Montag ein Angebot von 2,2 Prozent mehr Lohn vor. Die IG Metall wies die Offerte allerdings umgehend als unzureichend zurück. Südwestmetall müsse "deutlich nachlegen", sagte IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger. Nach Ablauf der Friedenspflicht am Mittwoch um Mitternacht müssten die Arbeitgeber mit Warnstreiks rechnen. Die Gewerkschaft verlangt unter anderem 5,5 Prozent mehr Lohn. (dpa)

Kredite in Franken

Der Einbruch des Euro gegenüber dem Schweizer Franken trifft auch Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken in Bayern. In den vergangenen Jahren seien in geringem Umfang Fremdwährungskredite an Kunden vergeben worden, sagte ein Sprecher am Montag in München. Dies betreffe sowohl Firmenkunden, die mit Fremdwährungskrediten internationale Geschäfte gegen Wechselkursrisiken absichern könnten, als auch Privatkunden. "Die Kreditvergabe erfolgte allerdings nur auf Nachfrage und nach eingehender Aufklärung über die Risiken." (dpa)

Güterumschlag verdoppelt

Die deutschen Seehäfen haben ihren Güterumschlag in den vergangenen 20 Jahren auf ungefähr 300 Millionen Tonnen verdoppelt. Maßgeblich für diese Entwicklung war vor allem das Umschlagwachstum der beiden deutschen Containerhäfen Hamburg und Bremerhaven. Das geht aus einer Analyse der Seeschifffahrt und der Häfen in Norddeutschland hervor, die am Mon-

Der Hamburger Hafen gilt als "Tor zur Welt". Archivbild: dpa
tag vom Statistik-Amt Nord in Hamburg verbreitet wurde. Danach hat sich zwischen 1995 und 2013 der Güterumschlag in Bremerhaven um 261 Prozent und im Hamburger Hafen um 83 Prozent erhöht. Wachstumstreiber war der Welthandel und der Warenaustausch speziell mit Asien. Den Spitzenwert aus dem Jahr 2008, also vor der Finanz- und Wirtschaftskrise als 320 Millionen Tonnen umgeschlagen wurden, haben die Seehäfen aber noch nicht wieder erreicht. (dpa)
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