Wirtschaftsnotizen

Ausbau gefordert

Weil die Schienenverbindung von Würzburg über Nürnberg nach Passau überlastet sei, fordern mehrere Industrie- und Handelskammern (IHK) den Ausbau der Strecke. Bis 2030 werde der Verkehr hier um 24 Prozent zunehmen, teilte der stellvertretende Geschäftsführer der IHK Würzburg, Rudolf Trunk, am Mittwoch mit. Das gehe aus einem Gutachten hervor, das die Kammern Würzburg, Nürnberg, Passau und Regensburg in Auftrag gegeben haben. Damit die Regionen wirtschaftlich wachsen könnten, müsse die Strecke komplett in den nächsten Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, fordern die Kammern. Eine Engstelle gebe es unter anderem in Obertraubling (Kreis Regensburg). (dpa)

Streiks an Flughäfen

An den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn müssen Passagiere heute wegen eines Streiks des privaten Sicherheitspersonals mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Flughäfen empfahlen den Passagieren, sich vor der Anreise über den Stand ihres Fluges zu informieren. Außerdem wurden die Passagiere gebeten, frühzeitig zum Flughafen zu kommen und das Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren. Es sei mit Verzögerungen bei den Kontrollen zu rechnen. Verdi fordert in den Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe Lohnerhöhungen zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde. Das haben die Arbeitgeber zurückgewiesen. (dpa)

Auf zu neue Höhen

Boeing schwingt sich zu neuen Höhen auf. 2015 sollen Produktion, Umsatz und Gewinn auf neue Höchststände klettern. Das kündigte der Flugzeugbauer am

Boeing verdiente 2014 knapp 5,5 Milliarden Euro. Bild: dpa
Mittwoch in Chicago an. 2014 verdiente der US-Konzern unter dem Strich fast 5,5 Milliarden Dollar (4,9 Milliarden Euro) und damit 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 90,8 Milliarden Dollar zu. Das jüngste Flugzeugmodell 787 "Dreamliner" ließ die Zahl der Auslieferungen auf insgesamt 723 Maschinen ansteigen. (dpa)

Fed hält an Leitzins fest

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hält vorerst weiter an ihrem historisch niedrigen Leitzins knapp über null Prozent fest. Man könne bei der Normalisierung der Geldpolitik "geduldig" sein, teilte die Zentralbank am Mittwoch in Washington wie bereits im Dezember mit. Wie von Analysten erwartet, gaben die Notenbanker nach ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr keine neuen Hinweise auf den möglichen Zeitpunkt einer Zinserhöhung.

Allerdings merkte die Fed in ihrer Mitteilung an, dass die Inflationsrate noch tiefer unter den Zielwert gesunken sei. Sie lag zuletzt bei 0,8 Prozent. Die Teuerung werde noch mehr nachlassen, bis sie dann auf mittlere Sicht die angepeilten zwei Prozent erreiche. An den Märkten wird derzeit Mitte des Jahres mit der ersten Leitzinsanhebung seit 2006 gerechnet. (dpa)
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