Wirtschaftsnotizen

Wacker mit Gewinnsprung

Der Chemiekonzern Wacker hat 2014 auch dank höherer Preise für Silizium zur Herstellung von Solaranlagen kräftig zugelegt. Der Umsatz sei um acht Prozent auf 4,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Wacker Chemie AG am Donnerstag mit. Der Gewinn sprang von 6 auf 195 Millionen Euro in die Höhe. Grund dafür waren neben einer robusten Nachfrage auch Sonderzahlungen im Zusammenhang mit der Auflösung langfristiger Lieferverträge für Solarsilizium. Auch Sparmaßnahmen zeigten Wirkung. Wacker Chemie ist einer der größten Hersteller von reinem Silizium, das ein Grundstoff für Solaranlagen und Halbleiter ist. Weltweit beschäftigt Wacker gut 16 000 Mitarbeiter, 10 000 davon am größten Standort in Burghausen (Oberbayern). (dpa)

Flugverkehr behindert

Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn haben am Donnerstag bundesweit den Flugverkehr behindert. In Düsseldorf wurden rund 200 von 530 Flügen gestrichen. Es bildeten sich teils lange Warteschlangen. In Köln/Bonn fiel knapp ein

In einer langen Schlange warteten Passagiere während des Warnstreiks des Sicherheitspersonals am Flughafen Düsseldorf auf die Abfertigung. Bild: dpa
Drittel der Flüge aus. Die Streichungen wirkten sich auf den gesamten innerdeutschen Flugver-kehr aus. Im Düsseldorfer Flughafen verteilte Flughafenpersonal Wasserflaschen und Croissants an die Wartenden. In Köln/Bonn wurden Passagiere nach Flügen geordnet durch die Sicherheitskontrollen geführt, um das Verfahren zu beschleunigen. Verdi will in den Tarifverhandlungen für das Wach- und Sicherheitsgewerbe Lohnerhöhungen zwischen 1,50 Euro und 2,50 Euro pro Stunde durchsetzen. Der Arbeitgeberverband BDSW warf der Gewerkschaft vor, Arbeitswillige Mitarbeiter seien bereits auf dem Weg zum Flughafen unter Druck gesetzt worden. (dpa)

Wetter verhagelt Umsatz

Das warme Wetter im Herbst und Winter hat Gerry Weber das Geschäftsjahr verdorben. Am Ende reichte es im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 nur für einen Umsatz von 852,1 Millionen Euro. Das teilte der Modekonzern am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mit. Dies war in etwa so viel wie im Vorjahr. Ursprünglich hatte der Konzern eine Steigerung auf 900 Millionen Euro angepeilt. Durch den Ausbau des eigenen Ladennetzes, was in der Regel profitabler ist als der Großhandel, konnte der Konzern sein Ergebnis jedoch verbessern. Der operative Gewinn (Ebit) erhöhte sich um knapp drei Prozent auf 108,9 Millionen Euro. Auch hier hatte Gerry Weber mehr erwartet. Die Zahl der Verkaufsflächen, also eigene Geschäfte wie auch etwa Shops in Warenhäusern, stieg von 701 auf 778. (dpa)
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