Wirtschaftsnotizen

Postbank verlangt Gebühr

Postbank-Kunden müssen sich auf höhere Kosten für Überweisungen von ihrem Girokonto einstellen. Ab dem 1. April verlangt die Deutsche-Bank-Tochter von Kunden, die Papierbelege einreichen, 99 Cent für Überweisungen. Das teilte ein Postbank-Sprecher am Freitag mit. Lastschriften, Online-Überweisungen, Telefon-Banking und die an den Terminals in den Filialen abgewickelten Geschäfte bleiben weiter kostenlos. Die Postbank begründete den Schritt mit den hohen Kosten, die mit der Abwicklung der Papier-Belege verbunden seien. Postbank-Kunden haben die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Neuregelung einzulegen. Doch ist nicht ausgeschlossen, dass die Postbank dann das Konto ihrerseits kündigt. (dpa)

Bierabsatz gestiegen

Die deutschen Brauer haben im vergangenen Jahr erstmals seit 2006 wieder mehr Bier abgesetzt als im Jahr zuvor. Die höhere Nachfrage sowohl im Inland (plus 0,4 Prozent) als auch beim Export (plus 4,4 Prozent) führte zu einer Steigerung der Gesamtmenge um 1 Prozent auf 95,6 Millionen Hektoliter Bier inklusive der Mischgetränke. Das teilte das Statistische

Prost! Brauereien in Deutschland haben 2014 mehr Bier abgesetzt als 2013. Archivbild: dpa
Bundesamt mit. Bei der Ausfuhr ihrer Produkte waren insbesondere die bayerischen Brauereien erfolgreich. Sie überflügelten mit einem Gesamtmarktanteil von 24,2 Prozent erstmals die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen, deren Anteil auf 23,2 Prozent zurückging. (dpa)

Chevron: Gewinneinbruch

Fallende Ölpreise haben den Gewinn beim US-Ölmulti Chevron auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gedrückt. Im vierten Quartal sei der Überschuss im Jahresvergleich um knapp 30 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro) gesunken, teilte der Konzern am Freitag mit. Nun sollen die Ausgaben deutlich gekürzt werden. 35 Milliarden Dollar will Chevron 2015 investieren, das sind 13 Prozent weniger als im Vorjahr. (dpa)

Geringere Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit in den Euro-Ländern ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Insgesamt waren einer Mitteilung der EU-Statistikbehörde Eurostat vom Freitag zufolge im Dezember 18,13 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die Arbeitslosenquote betrug 11,4 Prozent. Zuletzt war die Quote im August 2012 niedriger gewesen. Im November 2014 lag die Quote noch bei 11,5 Prozent. Deutschland meldete mit 4,8 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote in der gesamten EU. Am anderen Ende der Skala war Griechenland mit einer Quote von 25,8 Prozent im Oktober. Jüngere Daten aus Athen lagen laut Eurostat nicht vor. Spanien folgte mit 23,7 Prozent im Dezember. Die Berechnungsmethoden der Quoten in den Ländern und bei Eurostat sind verschieden. Deshalb können sich die Quoten, die die Ländern ermitteln von denen unterscheiden, die Eurostat ermittelt. (dpa)
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