Wirtschaftsnotizen

Stellenabbau besiegelt

Telefónica Deutschland (O2) hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan für den Abbau von 1600 Stellen bis zum Jahr 2018 geeinigt. Der Telekommunikationskonzern bietet demnach betroffenen Mitarbeitern Abfindungszahlungen. Telefónica Deutschland hatte seine Kürzungspläne im Herbst bestätigt. Vor allem gehe es darum, Doppelfunktionen abzubauen, die es nach der Übernahme von E-Plus im Konzern gebe, hatte es geheißen. Imke Blumenthal, Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, sagte, es sei wichtig gewesen, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. (dpa)

Lammsbräu: Umsatzplus

Die Neumarkter Lammsbräu ist mit ökologischen Bieren, Limonaden und mit Mineralwässern weiter auf Erfolgskurs. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr seinen Umsatz um zwölf Prozent auf 19 Millionen Euro gesteigert, teilte Lammsbräu am Dienstag mit. "Für 2015 rechnen wir mit einem fortgesetzten, etwas moderateren Wachstum als zuletzt, da wir inzwischen im Naturkostfachhandel eine sehr gute Verbreitung erreicht haben", sagte Geschäftsführerin Susanne Horn. 2014 legte der Bier-Ausstoß um 13 Prozent auf 80 500 Hektoliter zu. Bei alkoholfreien Getränken betrug das Plus zwölf Prozent (98 600 Hektoliter). (dpa)

Santander steigert Gewinn

Erstmals seit dem Beginn der Wirtschaftskrise hat die spanische Großbank Santander ihren Gewinn wieder auf breiter Front gesteigert. Das Institut habe 2014 die Erträge auf seinen zehn wichtigsten Märkten erhöhen können, teilte Santander am Dienstag in

Ana Botín hatte 2014 nach dem Tod ihres Vaters Emilio Botín die Führung der Bank Santander übernommen. Bild: dpa
Madrid mit. Insgesamt habe der Nettogewinn der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro zugelegt. Die Niederlassung in Deutschland habe 5 Prozent der Gewinne beigesteuert. Die nach eigenen Angaben größte Bank der Euro-Zone führte das bessere Ergebnis vor allem darauf zurück, dass sie mehr Kredite vergeben und die Kosten sowie die Kreditausfälle gesenkt habe. Santander war aufgrund seines starken Auslandsgeschäfts weniger von der Finanzkrise in Spanien betroffen als andere spanische Banken. (dpa)

Commerzbank lagert aus

Die Commerzbank baut ihre Finanzbuchhaltung um: Bis Ende 2018 werden an den Standorten Frankfurt, Berlin und Duisburg 376 der insgesamt rund 800 Vollzeitstellen abgebaut. Zumindest ein Teil dieser Stellen soll in die tariflose Tochter ComTS verlagert werden. Das teilte eine Commerzbank-Sprecherin am Dienstag mit. Die Standorte des Bereichs Finance in Berlin und Duisburg mit insgesamt rund 100 Vollzeitstellen wird die Bank nach Angaben der Sprecherin bis Ende 2017 schließen. "Die regulatorischen Anforderungen an die Finanzfunktion nehmen zu und binden die Ressourcen unserer Mitarbeiter und Budget", erklärte die Sprecherin. (dpa)
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