Wirtschaftsnotizen

Meiller-Insolvenz durch

Das Insolvenzverfahren der Firma Meiller GHP ist abgeschlossen. Das teilte das Schwandorfer Unternehmen am Donnerstag mit. Der entsprechende Beschluss des Amtsgerichts Amberg ist am 12. Februar gefallen. Vor beinahe genau einem Jahr hatte das Unternehmen Insolvenzantrag gestellt und die Eigenverwaltung im Schutzschirmverfahren beantragt. Im Zuge der Sanierung wurde der Meiller-Standort in Bamberg mit etwa 190 Mitarbeitern geschlossen, in Schwandorf verloren knapp 50 von 580 Mitarbeitern ihren Job. (nt/az)

WMF profitiert

Der Küchengerätehersteller WMF ist 2014 unter anderem dank der Nachfrage nach Kaffeemaschinen weiter gewachsen. Der Umsatz legte nach vorläufigen Zahlen um drei Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro zu, wie das Unternehmen mit Sitz in Geislingen mitteilte. Der Verkauf der Tochter Princess ist dabei allerdings herausgerechnet. Zahlen, die Princess einbeziehen, teilten die Schwaben nicht mit. Zum Gewinn machten sie noch keine Angaben. Das Traditionsunternehmen steckt derzeit im Umbau: Hunderte Stellen sollen wegfallen und einzelne Marken abgestoßen werden, sofern sie sich Konkurrenz machen. Eine Komplettübernahme durch Investoren ist beschlossene Sache. (dpa)

Ambiente: Rekordangebot

Mit positiven wirtschaftlichen Aussichten startet heute die weltweit größte Konsumgütermesse Ambiente auf dem Frankfurter Messegelände. Mit 4811 Ausstellern aus 94 Ländern konnte die Messe einen erneuten Rekord in den komplett ausgebuchten Hallen vermelden. Bis einschließlich Dienstag stellen sie dem Fachpublikum Neuheiten aus den Bereichen Geschirr, Gläser, Besteck, Haushaltswaren, Geschenke, Wohnaccessoires und Dekorationsartikel aller Art vor. Partnerland sind in diesem Jahr die USA, die mit mehr als 100 Firmen teilnehmen. Aus der Oberpfalz sind unter anderem die Weidener Porzellanhersteller Bauscher und Seltmann auf der Messe vertreten, dazu die Unternehmen Culto (Thumsenreuth), Eurosand (Weiden), Müller Porzellan (Floß) und F. X. Nachtmann Bleikristallwerke (Neustadt/WN). (dpa/üd)

Weniger Privatinsolvenzen

Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ist zum vierten Mal hintereinander zurückgegangen. Im vergangenen Jahr mussten 115 269 Bundesbürger den Gang zum Insolvenzrichter antreten, das sind rund fünf Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Donnerstag in Hamburg mit. Geschäftsführer Norbert Sellin führte den Rückgang auf die positive Konjunktur und die niedrige Arbeitslosenquote zurück. Stärker denn je betroffen seien jedoch ältere Menschen. In der Altersgruppe "61 Jahre und älter" kletterte die Zahl der Privatinsolvenzen um knapp 14 Prozent auf insgesamt 10 683 Fälle. (dpa)
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